Transpi-Aktion in Mannheim

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Heute  haben einige Bildungsaktivist*innen ein 40 Quadratmeter großes Banner vom Balkon des  Schloss  Mannheim  gehangen.  Sie  drangen  über  die  Bibliothek  auf  den  Balkon  vor, überstiegen eine Absperrung und  entrollten das Banner mit der Aufschrift “BILDUNG FREI WÄHLEN” über der  historischen  Fassade. Damit  machen sie auf die anhaltende  Bildungsmisere  in Baden-Württemberg aufmerksam.
Die  Aktivist*innen sind Menschen  mit unterschiedlichem Hintergrund,  werden aber geeint durch ihr  Engagement für eine bessere, freie und  demokratische Bildung.

Seit   57  Jahren  befindet  sich  die  Bildung  im  Süden  Deutschlands  in  den  Fängen  einer konservativen Führung. Unter ihr kam es zu massiven Einschnitten in den  Mitbestimmungsrechten   der   Studierenden   des   Landes,   sozialer   Selektion    durch   die Einführung   von Studiengebühren   und   der   vollkommen   verfehlten    Umsetzung   der   Bologna   Reform. Studierende sind heutzutage mundtot, in  ständiger Konkurrenz zwischen einander und stehen unter engstirnigem Leistungsdruck. Doch es tut sich was im ruhigen Ländle.

Diesen Sonntag haben die Bürger*innen Baden Württembergs die Chance die Zustände selber in  die  Hand  zu  nehmen  und  endlich  einen  Politikwechsel  erreichen.  Die  Aktivist*innen wollen  keine  Wahlempfehlung  aussprechen,  sondern  auf  die  Probleme hinweisen  und  alle Wahlberechtigten dazu aufrufen ihre Stimme der Bildung zu geben!

Die Aktivist*innen sind sich einig, dass die aktuellen Zustände nicht mehr tragbar sind. “Wie die Politiker*innen das Menschenrecht auf Bildung mit Füßen treten, so sind auch wir bereit geringfügige  Regelüberschreitungen  zu  tätigen,  um  auf  diese  Missstände  hinzuweisen.” erklärt Sven Fred vom usta der PH Freiburg, “Erst wenn sich die Politik der Gewählten nach den  Bedürfnissen der Menschen richtet  werden  wir davon ablassen.” Ob in Freiburg letztes Jahr am 9.6. als sich die Wut der Massen in einer spontanen Gleisbesetzung entlud oder heute als ein Transparent mit der Aufschrift “BILDUNG FREI WÄHLEN” am Mannheimer Schloss
entrollt wurde.  All das ist Sinnbild der Unzufriedenheit der Menschen dieses Landes. Und so schließen auch die Aktivist*innen ab “Wir werden uns weder  das Recht auf Bildung noch das Recht auf Protest nehmen lassen!”.

des  Schloss  Mannheim  gehangen.  Sie  drangen  über  die  Bibliothek  auf  den  Balkon  vor,
überstiegen eine Absperrung und  entrollten das Banner mit der Aufschrift “BILDUNG FREI
WÄHLEN” über der  historischen  Fassade. Damit  machen sie auf die anhaltende  Bildungs-
misere  in Baden-Württemberg aufmerksam.
Die  Aktivist*innen sind Menschen  mit unterschiedlichem Hintergrund,  werden aber geeint
durch ihr  Engagement für eine bessere, freiere und  demokratischere Bildung.

Seit   57  Jahren  befindet  sich  die  Bildung  im  Süden  Deutschlands  in  den  Fängen  einer
konservativen Führung. Unter ihr kam es zu massiven Einschnitten in den  Mitbestimmungs-
rechten   der   Studierenden   des   Landes,   sozialer   Selektion    durch   die   Einführung   von
Studiengebühren   und   der   vollkommen   verfehlten    Umsetzung   der   Bologna   Reform.
Studierende sind heutzutage mundtot, in  ständiger Konkurrenz zwischen einander und stehen
unter engstirnigem Leistungsdruck.
Doch es tut sich was im ruhigen Ländle.

Diesen Sonntag haben die Bürger*innen Baden Württembergs die Chance die Zustände selber
in  die  Hand  zu  nehmen  und  endlich  einen  Politikwechsel  erreichen.  Die  Aktivist*innen
wollen  keine  Wahlempfehlung  aussprechen,  sondern  auf  die  Probleme  hinweisen  und  alle
Wahlberechtigten dazu aufrufen ihre Stimme der Bildung zu geben!

Die Aktivist*innen sind sich einig, dass die aktuellen Zustände nicht mehr tragbar sind. “Wie
die Politiker*innen das Menschenrecht auf Bildung mit Füßen treten, so sind auch wir bereit
geringfügige  Regelüberschreitungen  zu  tätigen,  um  auf  diese  Missstände  hinzuweisen.”
erklärt Sven Fred vom usta der PH Freiburg, “Erst wenn sich die Politik der Gewählten nach
den  Bedürfnissen der Menschen richtet  werden  wir davon ablassen.” Ob in Freiburg letztes
Jahr am 9.6. als sich die Wut der Massen in einer spontanen Gleisbesetzung entlud oder heute
als ein Transparent mit der Aufschrift “BILDUNG FREI WÄHLEN” am Mannheimer Schloss
entrollt wurde.  All das ist Sinnbild der Unzufriedenheit der Menschen dieses Landes. Und so
schließen auch die Aktivist*innen ab “Wir werden uns weder  das Recht auf Bildung noch das
Recht auf Protest nehmen lassen!”.


Reden von Stuttgart Demo online …

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Ein Großteil der Redebeiträge der Bildungsstreik-Demo in Stuttgart ist jetzt hier auf unserer Seite verfügbar. Schaut einfach mal bei “Stuttgart Demo” vorbei.


Protestfeuer in Stuttgart – Das ultimative Video

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Protestfeuer reißt Bildungsblockaden in Stuttgart nieder

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Am 29.01. demonstrierten in Stuttgart ca. 2000 Menschen dynamisch für freie Bildung. Sie taten dabei lautstark ihren Ärger über die verfehlte Bildungspolitik der Landesregierung kund. Die von ihr verschuldeten Bildungsblockaden wurden symbolisch vor der CDU-Zentrale eingerissen. Die Großdemonstration bildete den Abschluss der landesweiten Protestfeuertour, in dessen Rahmen Demonstrationen und vielfältige Aktionen in 11 Städten in ganz BaWü mit großer Resonanz stattgefunden hatten.

Um 16:00 Uhr begann sich die Demonstration in der Lautenschlagerstraße zu sammeln. Gleich zu Beginn gab es eigens für den Bildungsstreik geschriebene Songs von „Systemfehler“ und Lena aus Freiburg. Dazu kamen Grußwörter und kurze Reden, die die Breite des Bündnisses widerspiegelten: Von „Revolution“ über „DIDF“, den Jugendorganisationen linker Parteien und Elterninitiativen wie dem „Kita-Bündnis“ bis hin zu verschiedenen Gewerkschaften.

„Toll, dass alle diese unterschiedlichen Gruppierungen zusammen auf das gemeinsame Ziel einer freien und für alle zugänglichen Bildung hinarbeiten.“, freut sich Jakob Lohmann vom Bildungsstreik-Bus, mit dem die vielen verschiedenen Protestfeuer-Aktionen in ganz BaWü verknüpft worden waren. „Es wurden ausführliche gemeinsame Forderungen festgelegt, die vor allem selbstbestimmtes, gemeinsames Lernen und mehr Demokratie in allen Bildungseinrichtungen sowie eine Kritik von Verwertungslogik und Leistungsdruck enthalten.“

Während der Auftaktkundgebung wurden Kisten von den Protestierenden mit ihren persönlichen Bildungshürden beschrieben. „Über 90 Kartons, alle mit anderen Schwierigkeiten, so eindrucksvoll wurden die Bildungshürden bisher noch nie visualisiert.“, findet Amir Abdelaziz vom Stuttgarter Bildungsstreik. Nach einigen weiteren Reden zog die Demo um 17:00 Uhr los. Dabei schlossen sich viele der K21-Demonstrierenden der Bildungsstreik-Demo an. Dabei fiel die Jugendoffensive gegen S21 auf, die auch ihren Lautsprecherwagen mitbrachte.

Auf dem Rotebühlplatz wurden vor der CDU-Zentrale die vorher selbst gebastelten Bildungshürden zu einer großen Mauer aufgebaut. Diese Mauer wurde von den Studierenden, SchülerInnen und Auszubildenden unter großem Beifall lautstark eingerissen. „Bildungshürden haben in Baden-Württemberg System. Mit diesem System wollen wir endlich Schluss machen. Und darum reißen wir sie heute schon einmal symbolisch ein.“, resümiert Franziska Werner vom Bildungsstreik Stuttgart.

Auf dem Weg zur Abschlusskundgebung blockierte die Demonstration für 20 Minuten friedlich die sechsspurige Hauptstätter Str. Sie zog dann weiter über die Eberhardstr. zum Marktplatz. Hier wurde das Feuer des Protestes noch einmal in Form von 1000 Wunderkerzen entzündet. Darauf folgten die letzten Reden und ein musikalischer Ausklang von mehreren Rhythems of Resistance Samba-Gruppen aus ganz Baden-Württemberg.

*** Weitere Bilder von der Demo findet ihr hier … ***



Auf geht’s zum Protestfeuer-Höhepunkt heute in Stuttgart

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Heute findet ab 16 h die landesweite Bildungsstreik-Demonstration in Stuttgart statt (Start: Lautenschlagerstr./Hbf.). Jetzt kommt’s drauf an, nach den Protesten der letzten Jahre nochmals deutlich zu machen, dass Freie Bildung endlich Wirklichkeit werden muss. Lasst uns gemeinsam die Stimme erheben für ein gebührenfreies, demokratisches Bildungssystem, das uns Freiräume eröffnet, statt uns Zwängen unterzuordnen.
Nun geht’s darum, dass wir alle mit vereinten Kräften für eine andere Politik auf die Straße gehen. Wenn wir wollen, dass sich etwas ändert, dann dürfen wir die derzeitige Gelegenheit, Druck machen zu können, nicht verpassen. Lasst uns die heutige Demo nutzen, um in der Landeshauptstadt gemeinsam mit vielen Menschen aus BaWü und darüber hinaus ein Zeichen für einen Wandel in Bildung und Gesellschaft zu setzen.


Ludwigsburg brennt nicht nur, es rockt!

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Den ganzen Tag lang brannte heute in Ludwigsburg das Feuer des Bildungsprotestes. Erst an Schulen, dann auf einer Demo und zuletzt ging es auf dem Schlossplatz und an der PH noch kulturell zu.

Schon am frühen Vormittag fuhr der Tourbus an verschiedene Schulen, um dort die SchülerInnen zu informiern und auf die Aktion aufmerksam zu machen.

So richtig los ging es um 17:00h am Bahnhof. Dort fand die Auftaktkundgebung der von einem breiten Bündnis unterstützen Demo statt. In mehreren Beiträgen forderten RednerInnen längeres gemeinsames Lernen, eine inklusive Bildung, bessere Bedingungen für Azubis sowie mehr Mitsprache und ein kostenfreies Studium. Diese Forderungen stellten auch schon den Aufrufkonsens des Ludwigsburger Bündnisses da. Waren es trotz wiedrigen Wetters beim Auftakt schon über 150 TeilnehmerInnen so schwoll schwoll der Zug im Laufe der Demo sogar noch einmal auf knapp 250 an.

Den Abschluss bildete ein Konzert auf dem Schlossplatz. Dort wurde das Protestfeuer ein weiteres Mal entzündet, heute in einer Feuerschale. Danach spielte die Band „Schönen Tag noch“, die alle Anwesenden vor allem mit dem Song „Lubu brennt” (hier geht’s zum youtube-Video davon) begeisterte.

Zuletzt nahm ein Teil der Demo die Möglichkeit eines netten Ausklanges an der „Erziehbar“ bei der PH war. Leider wurde das dort entzündete und zum Grillen gedache Feuer von übereifrigen Hausmeistern vorzeitig gelöscht.

Trotzdem resümiert Hanna Birk on der Buscrew posetiv: „Es ist klasse, dass hier eine bunte Demonstration Eiseskälte und Schneefall trotzte. Mit der kreativen Demo-Gestaltung und der anschließenden Musik machen die Bildungsstreikenden hier nochmals deutlich, dass Bildung freie Entfaltung ermöglichen muss und nicht den Interessen von Wirtschaft und Politik unterworfen sein darf.“

Die letzte Aktion vor Stuttgart wird am 28.01. in Pforzheim stattfinden.

*** Weitere Bilder von der Aktion in Ludwigsburg gibt es hier. ***

Und hier noch ein Video mit allen Reden der Abschlusskundgebung und dem Live-Auftritt von “Schönen Tag noch” …


Protestfeuer trifft auf Götz Widmann und absurde Auflagen in Karlsruhe

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Heute, am 26.1.2011, brannte in Karlsruhe erneut das Feuer des Protests, mit dem sich in ganz BaWü viele Menschen gegen die derzeitigen Zustände im Bildungssystem wenden. Um 13 Uhr versammelten sich ca. 300 Aktivist/inn/en am Hauptbahnhof um für ein bedingungslos freies Bildungssystem einzutreten. Die feurigen Begrüßungsreden von Vertretern der GEW, der Schüler/innen Bildungsinitiative, des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren (ABS), sowie von der Bildungsstreik Protestfeuer-Buscrew bezogen Position für einen grundlegenden Wandel in Bildung und Gesellschaft. Im Anschluss zogen die Demonstrierenden aus einem breiten Spektrum vereint hinter dem großen Fronttransparent „BaWü brennt – Bildungsstreik 2011“ und untermalt von Musik und lautstarken Sprüchen an der Universität vorbei zum Rathaus. Dort näherte sich die Veranstaltung dem inoffiziellen Höhepunkt: dem Auftritt des Liedermachers Götz Widmann.
Anschließend klang die Demonstration bei einer Mahnwache vor dem Bundesverfassungsgericht mit Kerzen und Protestfeuer aus. Ein Urteil dieses Gerichtes hatte 2005 die bundesweite Einführung von Studiengebühren möglich gemacht.
Doch nicht nur für deren Abschaffung setzt sich der Bildungsstreik ein. Im Rahmen der Protestfeuer-Reihe setzen sich in ganz Baden Württemberg viele Menschen generell für freie Bildung vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung ein. Selbstbestimmtheit, Demokratie, Gebührenfreiheit und ausreichende öffentliche Finanzierung sollen in allen Bildungseinrichtungen verwirklicht werden.

In Karlsruhe sahen sich die Demonstrierenden massiven Einschränkungen durch absurde polizeiliche Auflagen ausgesetzt. Einschüchtern ließen sie sich dadurch aber nicht.

Die Repression, welche sich in Karlsruhe im Vorfeld, während und nach der Demonstration abspielten, passten wie die Faust auf´s Auge zur gestrigen Bildungsstreik-Protestfeueraktion in Tübingen. Diese hatte sich unter dem Motto „Für freie Bildung und gegen repressive Polizeigewalt“ gegen die zunehmende Repression gegen BildungsaktivistInnen und andere soziale Protestbewegungen weltweit gewandt. In den Auflagen der Polizei für die Genehmigung der Demonstration war unter anderem das Verwenden von Transparenten mit einer Länger von über 3 m und weitreichende politische Sprüche untersagt worden.

Am 29.01. erreicht die Protestfeuer-Tour mit der landesweiten Bildungsstreik Demonstration in Stuttgart ihren Höhepunkt. Ab 16 Uhr werden sich Bildungsstreik-Aktivist/inn/en aus ganz Baden-Württemberg in der Lautenschlagerstr. versammeln.


Kundgebung für freie Bildung sowie gegen Repression und Polizeigewalt in Tübingen

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Am heutigen Dienstag ist auch in Tübingen das Feuer des landesweiten Bildungsprotestes entflammt worden. Über 150 aktive Schüler_innen, Studierende, Auszubildende, Lehrer_innen und Eltern verfolgten die einführenden Reden des Bildungsstreikbündnis Tübingen sowie der GEW. Thematisch forderten diese den Abbau sämtlicher Bildungshürden von der Kita bis zum Tod. Einer der Hauptthemenpunkte des Abends waren die Bereiche Repression und Polizeigewalt. In hochwertigen Redebeiträgen wurde auf repressive Methoden von Staat und Polizei insbesondere in Bezug zur Bildungsstreikbewegung.

Im Anschluss an die Kundgebung gab es in der Tübinger Innenstadt eine Filmvorführung, bei welcher aktuelle Bildungsproteste aus allen Ländern der Erde gezeigt wurden.

Während und nach der Aktion konnten sich Interessierte mit Glühwein warm halten. Passant_innen wurden über die Kampagne „BaWü brennt!“ und die Forderungen des landesweiten Bildungsstreiks informiert. Viele zeigten sich interessiert und verfolgten Reden und Filmvorführung aufmerksam mit.

Im Anschluss folgte eine spontane Freiraumparty auf dem Holzmarkt…


Videos zu HD & MA mit Bildungsstreik-Song von Systemfehler feat. Damnasty

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Ein umfangreiches Video zu Heidelberg gibt euch einen Einblick zum dortigen Demotreiben am 24.01.

Hier der Clip zur Mobi-Aktion in Mannheim vom 21.01.

Den BildungsstreikBaWü-Song von Systemfehler feat. Damnasty findet ihr in voller Länger bei youtube.


Bildungsstreik bringt in Heidelberg 500 Leute auf die Straße

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Eine über 500 Leute starke Demonstration hat das Feuer des Bildungsprotests heute nach Heidelberg geführt. Um 11:30 Uhr versammelten sich die Bildungsstreikenden am Bismarckplatz, wo sie von der Heidelberger Rhythm of Resistance Gruppe “Sambartistas” empfangen wurden. Zuvor war bereits ein Demo-Zug von der Pädagogischen Hochschule aus durch Heidelberg gezogen. Die bizarren Auflagen der Polizei führten dazu, dass die Auftaktkundgebung abgeschottet von der Öffentlichkeit auf einem Bauhaus-Parkplatz stattfinden musste. Mal ganz abgesehen von Vorschriften, nach denen sich Clowns mit Klobürsten nicht näher als 1,50 m der Polizei nähern sollten. Die versammelten Schüler/innen, Azubis und Studierende ließen sich von diesen Absurditäten und der Kälte jedoch nicht die Laune verderben. Lautstark und entschlossen zogen sie durch die Fußgängerzone der Heidelberger Innenstadt. Bei der Zwischenkundgebung am Bunsenplatz wurde in Redebeiträgen nochmals deutlich gemacht, dass der Bildungsstreik sich von der Ignoranz der Politik und polizeilicher Repression nicht einschüchtern lässt. Der Heidelberger Bildungsstreik hatte im letzten Jahr erfahren müssen, dass die Politik sogar Spitzel gegen friedlichen Bildungsprotest einsetzt. So durfte ein speziell dieser Geschichte gewidmetes Lied auf der Demo nicht fehlen.

Zum Ort der Abschlusskundgebung, dem Universitätsplatz, stürmte die Demo wenig später mit ungebremster Euphorie. Nachdem dann auch der 7,5-Tonner des “Party&Activsm”-Kollektivs den Platz erreicht hatte, wurde vor dem Portal der Neuen Universität schließlich das Feuer des Protests entzündet. Nach Freiburg, Weingarten, Sigmaringen, Mannheim, Heilbronn und Ulm brennt nun das Bildungsstreik Protestfeuer also auch in Heidelberg. Bereits heute war von vielen zu hören, die das Protestfeuer auch am 29.01. nach Stuttgart bringen möchten.

*** Weitere Bilder von der Protestfeuer-Demo in Heidelberg gibt’s HIER. ***