Auch in Heilbronn wurde das Protestfeuer entzündet …

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In Heilbronn wurde von einer Gruppe Schüler/innen am heutigen Samstag eine Bildungsstreik-Kundgebung auf die Beine gestellt. Die knappe Vorbereitungszeit von weniger als einer Woche war für die Aktiven in Heilbronn kein Hindernis. Mit ihrem Engagement ermöglichten sie, dass sich über 50 junge Leute heute auf dem zentralen Kiliansplatz versammelten, um auf den Bildungsstreik und seine Forderungen aufmerksam zu machen. Diverse Gruppierungen (u.a. eine Jugendgruppe von Schule mit Zukunft, die Grüne Jugend und Linksjugend.Solid) verdeutlichten mit ihren Reden, dass Bildung Freiräume eröffnen muss, statt Menschen auszusortieren und einem erdrückenden Leistungsstress auszusetzen. Das Protestfeuer, welches während der Kundgebung entzündet wurde, wird am 29.01. ebenfalls von  Heilbronn nach Stuttgart gebracht werden.

*** Artikel der Heilbronner Stimme zur Aktion ***


Großdemo auf Facebook

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Für die Großdemonstration in Stuttgart am Samstag, 29. Januar gibt es jetzt auch ein Facebook-Event. Ladet alle Leute ein, damit wir das Protestfeuer, das sich zu einem Lauffeuer durch das ganze Land entwickelt hat, mit vielen Leuten nach Stuttgart tragen können!

Hier geht es zum Event.


Bildungsstreik-Aktion in Mannheim – “Reise nach Jerusalem um Bildungsabschlüsse”

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Nachdem am Donnerstag in Sigmaringen eine weitere Protestfeuer-Demonstration stattfand, wurde der Bildungsstreik BaWü am heutigen Freitag mit einer Aktion in Mannheim fortgesetzt. Um 15:30 Uhr wurde auf dem Paradeplatz das Kinderspiel “Reise nach Jerusalem” in einer Variante veranstaltet, welche die soziale Ungerechtigkeit in unserem Bildungssystem thematisiert.

Mitten auf der Hauptkreuzung mehrerer Straßenbahnlinien starteten Schüler_innen, Studierende und weitere Bildungsaktivist_innen einen symbolischen Wettkampf um die begrenzten Bildungsabschüsse. Die Aktion steht in einer Reihe mit vielen weiteren Aktionen im Rahmen der Bildungsstreik Protestfeuer-Tour und kritisiert den Konkurrenzdruck sowie die hohe Selektivität im Bildungssystem. Es wurde erneut deutlich gemacht, dass sich im Rahmen des Bildungsstreiks viele Menschen für ein Bildungssystem einsetzen, in dem alle Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gemeinsam und selbstbestimmt lernen können. Zahlreiche Passanten blieben stehen und beobachteten die Aktion. Viele von ihnen brachten ihre Solidarität mit den Zielen des Bildungsstreiks zum Ausdruck.

Nach den erfolgreichen Aktionen in Freiburg, Weingarten, Sigmaringen und Mannheim geht es morgen, am 22.01., mit einer Demonstration in Heilbronn (Start 12:00 Uhr am Kiliansplatz) und einer interkulturellen Freiraumparty im Jugendhaus “Büchsenstadel” in Ulm weiter.

Am kommenden Montag startet die zweite Woche der Protestfeuer-Tour in Heidelberg (11:30 Uhr Bismarkplatz) mit einer weiteren Demonstration für Freie Bildung.


Protestfeuer kommt nach Sigmaringen

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Selbst abseits der großen Städte sind Menschen für den Bildungsstreik aktiv. In Sigmaringen gingen am Donnerstag (20.01.) vor allem Schüler/innen für einen Wandel im Bildungssystem auf die Straße. Unser Protestfeuer brennt somit nicht nur in den Hochschulstädten, sondern in ganz BaWü. Auch von Sigmaringen aus werden am 29.01. Menschen zur Bildungsstreik Demo in Stuttgart aufbrechen.


Weingarten brennt

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Gestern hat in Weingarten (Württemberg) die zweite Aktion des Landesweiten Protestfeuers stattgefunden. Es versammelten sich mehr als 150 Menschen im Innenhof der Pädagogischen Hochschule. Sie bildeten eine Menschenkette und entzündeten das Protestfeuer in Form von Wunderkerzen.

„Wir freuen uns, dass sich die Studierenden weiterhin für ihre Bildung einsetzen. Gerade an einer Pädagogischen Hochschule ist es wichtig, dass sich die Studierenden mit anderen Möglichkeiten der Bildung beschäftigen, denn sie werden später das Bildungssystem weiter beeinflussen. Schön, dass wir an die Aktionen der letzten Jahre anknüpfen konnten“

Auch Christian Breher, einer der Mitfahrer des Protestbusses freut sich: „Nach dem Auftakt gestern haben wir heute die zweite Aktion erfolgreich durchgeführt. Das zeigt, dass auch in kleineren Städten die Menschen auf bessere Bildung brennen. Ich hoffe, dass nun auch die weiteren Aktionen dieser Woche in Sigmaringen (20.01), Mannheim (21.01), Heilbronn (22.01) und Ulm (22.01) so gut werden.“

Den Abschluss der Tour wird eine Großdemonstration in Stuttgart am 29.01 bilden.

*** Weitere Bilder von der Aktion gibt es vom AK Photo des u-asta Freibug und bei einer Foto-Reportage von schwäbische.de ***


Das Feuer des Protests wurde in Freiburg entzündet

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Heute startete in Freiburg die Protestfeuer-Tour des Bildungsstreik BaWü. Eine bunte und lautstarke Demonstration fand ihren Höhepunkt in der Entzündung des Protestfeuers, das in Form einer Feuertonne in mindestens 11 Städte während der nächsten zwei Wochen gebracht wird. Überall in Baden-Württemberg werden Bildungsstreik-Aktionen darauf aufmerksam machen, dass Bildung in allen Bereichen selbstbestimmt, demokratisch und frei von Selektion sein muss. Der Höhepunkt des Bildungsstreik-Protestfeuers wird eine Großdemonstration am 29.01. in Stuttgart sein.

Mit einer bunten Demonstration startete heute in Freiburg der Bildungsstreik Baden-Württemberg. Mehr als 400 Schüler_innen, Studierende, Auszubildende, Gewerkschaftler_innen und andere Bildungsaktivist_innen setzten ein klares und lautstarkes Zeichen gegen die schwarz-gelbe Bildungspolitik. Neben Rednern des Bündnisses “Schule mit Zukunft” und der GEW war erstmals auch eine eigenständige SchülerInnengruppe mit dabei. Die Gruppe nennt sich “Schülerstreik Freiburg” und hat mit ihrer eigenständigen Mobilisierung dazu beigetragen, dass besonders viele Schüler_innen an der Aktion teilnahmen.
“Es muss endlich Schluss gemacht werden mit der schwarz-gelben Politik der Ausgrenzung und Bevormundung.”,  fordert David Koch Vorstand des u-asta der Uni Freiburg. Dem Bildungsstreik geht es aus seiner Sicht auch darum Alternativen in die Gesellschaft hineinzutragen: “Wir setzen uns für ein Bildungssystem ein, dass Selbstbestimmung, freien Bildungszugang und gemeinsames, solidarisches Lernen in den Mittelpunkt stellt.”
In Anschluss an die Demonstration nahmen einige Jugendliche die Lösung des Problems von fehlenden Freiräumen zu selbstbestimmter Entfaltung selbst in die Hand und besetzten das seit mehreren Jahren leerstehende Jugendzentrum “Z” in Freiburg.

Die Demonstration in Freiburg war der Auftakt einer landesweiten Kampagne. Das am Ende der Demo entzündete Protestfeuer des Bildungsstreik BaWü wird während der nächsten zwei Wochen durch das gesamte Bundesland gebracht werden. Bis zum 29.01. werden in ganz Baden-Württemberg in mindestens 11 Städten verschiedenste Protestfeuer-Aktionen stattfinden.

Egal ob Menschenkette in Weingarten, Reise nach Jerusalem um Bildungsabschlüsse in Mannheim, Schülerdemo in Sigmaringen, interkulturelle Freiraumparty in Ulm, frühmorgendliche Kundgebung am Pforzheimer Schulbusbahnhof oder großer Demonstration in Heidelberg und Ludwigsburg, das Feuer des Protestes wird mit dem Bildungsstreik durch ganz Baden-Württemberg getragen. Christian Breher aus der Gruppe von Menschen, die zwei Wochen lang mit dem Bildungsstreikbus bei allen Aktionen vor Ort dabei sein werden, meint hierzu: “Das Entscheidende ist, dass wir alle gemeinsam für Freie Bildung einstehen. Egal ob Schüler_innen, Auszubildende oder Studierende, egal ob auf dem Dorf oder in der Großstadt: Mit unserem Protestfeuer wollen wir dem Bildungswinter in Baden-Württemberg ein Ende setzen!”.
Die Protestfeuer-Tour des Bildungsstreiks Baden-Württemberg wird am 29.01. in einer landesweiten Großdemonstration in Stuttgart gipfeln. Diese startet um 16:00 Uhr in der Lautenschlagerstr.  am Hbf. Stuttgart.

*** Eine ausführliche Foto-Galerie zur Aktion in Freiburg gibt’s HIER. ***


BaWü brennt … auf freie Bildung!

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Aufruf zur landesweiten Bildungsstreik-Demonstration am 29.01.2011 in Stuttgart

Egal ob an den Schulen, den Universitäten oder in der Ausbildung: Auslese und Verwertungslogik haben System. Zu wenige Master- und Ausbildungsplätze, Studiengebühren, G8, unbezahlte Praktika und eine diskriminierende Aufteilung in verschiedene Schulformen, das alles sind nur einige Ausdrucksformen hiervon. Bildung dient nur noch dazu, aus dem Menschen wirtschaftlichen Profit herauszuschlagen. Für freie Entfaltung ist dort kein Platz. Wir sollen uns fügen, statt Selbstgestaltung und Demokratie in der Bildung zu leben. Die Konkurrenz um Zukunftschancen wird immer weiter verschärft und äußert sich in einem extremen Noten- und Leitungsstress. Statt den Menschen zu befähigen, entfremdet dieses Bildungssystem den Menschen von seinem selbstbestimmten und zugleich solidarischen Wesen.

Jenen Zuständen in unserem Bildungssystem setzen wir unsere Forderung nach Freier Bildung entgegen.1 Freie Bildung kennt keine Ausgrenzung wie Gebühren oder die Mehrgliedrigkeit im Schulsystem. Freie Bildung schafft ein Lernen, in dem sich jede/r selbst verwirklichen kann. Freie Bildung basiert auf demokratischen Bildungseinrichtungen, in denen alle gleichberechtigt mitbestimmen. Freie Bildung ist losgelöst von Einflüssen der Wirtschaft und öffentlich ausfinanziert.

Den Widerstand des Bildungsstreiks nach Stuttgart führen

Diverse bundesweite Bildungsstreikwochen seit 2007 machten mit Hunderttausenden auf den Straßen und Besetzungen deutlich, dass wir einen Wandel in Bildung und Gesellschaft benötigen. Überall auf dem Globus zeigt sich Widerstand gegen Ökonomisierung, beschränkte Mitbestimmung und fehlende Freiräume in der Bildung.

Auch in Baden-Württemberg werden wir Anfang 2011 wieder für Freie Bildung auf die Straße gehen. Erneut werden Schüler/innen, Auszubildende, Studierende und viele weitere Gruppen, die sich mit unserem Protest solidarisieren, gemeinsam im Bildungsstreik aktiv sein. Im Rahmen einer landesweiten Bildungsstreik-Demo werden wir am 29.01. ein Protestfeuer, das zuvor bei vielen verschiedenen Aktionen in ganz BaWü war, nach Stuttgart bringen. Damit möchten wir deutlich machen, dass überall im Land viele Menschen und insbesondere Jugendliche darauf brennen, dass Freie Bildung endlich Wirklichkeit wird.

Nicht nur am 27.03. einen Wandel erwirken

In Stuttgart werden wir unsere Proteste zusammenführen. Denn dort werden nach dem 27.03. jene Politiker/innen zusammenkommen, die eine Abkehr von der unverantwortlichen Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte auf den Weg bringen könnten. Gleichzeitig steht fest, dass wir uns nicht blind auf einen Regierungswechsel zu den Landtagswahlen verlassen. Auch wenn ein Ende der schwarz-gelben Bildungspolitik ein wichtiger Schritt hin zu freier Bildung wäre, wird sich jede Partei und auch die Gesellschaft im Gesamten weiterhin mit unserer Bildungskritik und Vision auseinandersetzen müssen. Jede zukünftige Landesregierung wird beweisen müssen, dass sie tatsächlich einen Wandel hin zu freier und demokratischer Bildung einleitet. Der Bildungsstreik wird nicht locker lassen, dies einzufordern. Unser Protestfeuer brennt nicht nur diesen Winter, sondern wird auch noch in der kommenden Zeit auflodern.

Wir rufen alle, die dem „Bildungswinter“ in BaWü ein Ende setzen wollen, auf, sich am Bildungsstreik zu beteiligen. Lasst uns gemeinsam das Feuer des Protests aus ganz BaWü am 29.01. nach Stuttgart bringen.

Freie Bildung für ALLE!
Landesweite Bildungsstreik-Demo
29.01. 16 Uhr Lautenschlagerstr./Hbf. Stuttgart

[1] Unseren ausführlichen Forderungskatalog findet ihr HIER.

Bereits 9 Protestfeuer-Aktionen in ganz BaWü vor dem 29.01. bestätigt

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Hin zur Bildungsstreik-Demo am 29.01. in Stuttgart wird es in ganz Baden-Württemberg an vielen verschiedenen Orten “Protestfeuer-Aktionen” geben.  Folgende Städte stehen dafür bereits fest. In sie wird ab dem 17.01. von Freiburg aus mit einem “Bildungsstreik-Bus” das Protestfeuer gebracht.

Bis zum 29.01. in Stuttgart lassen sich noch in vielen weiteren Orten Aktionen veranstalten.
Wenn euer Ort nicht bei den bisherigen Terminen dabei ist und ihr Lust habt, bei euch eine
Bildungsstreik-Aktion zu veranstalten, meldet euch unter protestfeuer@bildungsstreik-bawue.de


Aufruf zum Protestfeuer

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BaWü brennt: Seid dabei – Gemeinsam tragen wir das Feuer des Protests aus ganz BaWü nach Stuttgart!

Durch jahrelang andauernde und immer weiter um sich greifende Proteste gerät die schwarz-gelbe Vorherrschaft in Baden-Württemberg endlich ins wanken. Wir wollen die Chance der Landtagswahlen nutzen um ein für allemal deutlich zu machen, dass Bildung frei und demokratisch gestaltet sein muss und deswegen nicht zur Ware gemacht werden darf. In vielen aufeinanderfolgenden Demos und Aktionen in ganz Baden-Württemberg werden wir unsere Kräfte zusammenführen und schließlich am 29.01 in Stuttgart zur vollen Entfaltung bringen. Schüler_innen, Auszubildende, Eltern, Lehrer_innen und Studierende in jeder Stadt und jedem Dorf sind dazu aufgerufen sich dem gemeinsamen Protestzug anzuschließen. Von einer kleinen kreativen Aktion bis zur großen Demo, vom Clownsauftritt bis zur Blockade sind alle bildungspolitischen Protestinitiativen willkommen. Am 17.01. wird in Freiburg ganz im Südwesten ein Protestfeuer entzündet. Dieses werden wir als Symbol für den landesweiten Protest für freie Bildung von Stadt zu Stadt weitertragen. Jeden Tag soll so eine Protestaktion an einem Ort in BaWü stattfinden, bis das Protestfeuer am 29.01. zur Bildungsstreik Großdemonstration die Landeshauptstadt erreicht.

Mehr zur Aktion siehe Aktionen » Protestfeuer.


Bildungsstreik BaWü wieder am Start

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Am 30. Und 31. Oktober trafen sich Bildungsstreik-Gruppen aus ganz Baden-Württemberg in den Räumlichkeiten des U-Asta Freiburg um die Zukunft der Bildungsproteste im Land zu weiter zu planen. Mit etwa 30 SchülerInnen, Auszubildende und Studierende aus Stuttgart, Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Reutlingen, Tübingen und Sigmaringen wurde das weitere landesweite Vorgehen beraten. Unter den Teilnehmern waren auch VertreterInnen der Jusos, der Grünen Jugend und des SDS.

Beschlossen wurde unter anderem, – vor allem im Hinblick auf die Landtagswahl im kommenden März – dass ein Lauffeuer der Demonstrationen Anfang des Jahres durch verschiedene Städte und eine landesweite Großdemonstration in Stuttgart veranstaltet werden soll.

Alle Teilnehmer teilten die Einschätzung, dass der mögliche Regierungswechsel zwar Chancen für die Bildungspolitik berge, man sich aber nicht allein auf die Parteien verlassen könne. Auf diese müsse Druck von der Straße ausgehen, damit Forderungen wie die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems oder die Durchsetzung eines kostenfreien Studiums auch wirklich in Angriff genommen würden.

Mit diesen gemeinsamen Zielen wurde auch bereits ein weiteres Treffen am 3.-5.12. in Stuttgart geplant, um die zusammen entworfenen Planungen weiter zu vollenden und im Januar den Bildungsstreik landesweit auflodern zu lassen.