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Protestfeuer in Stuttgart – Das ultimative Video

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Protestfeuer reißt Bildungsblockaden in Stuttgart nieder

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Am 29.01. demonstrierten in Stuttgart ca. 2000 Menschen dynamisch für freie Bildung. Sie taten dabei lautstark ihren Ärger über die verfehlte Bildungspolitik der Landesregierung kund. Die von ihr verschuldeten Bildungsblockaden wurden symbolisch vor der CDU-Zentrale eingerissen. Die Großdemonstration bildete den Abschluss der landesweiten Protestfeuertour, in dessen Rahmen Demonstrationen und vielfältige Aktionen in 11 Städten in ganz BaWü mit großer Resonanz stattgefunden hatten.

Um 16:00 Uhr begann sich die Demonstration in der Lautenschlagerstraße zu sammeln. Gleich zu Beginn gab es eigens für den Bildungsstreik geschriebene Songs von „Systemfehler“ und Lena aus Freiburg. Dazu kamen Grußwörter und kurze Reden, die die Breite des Bündnisses widerspiegelten: Von „Revolution“ über „DIDF“, den Jugendorganisationen linker Parteien und Elterninitiativen wie dem „Kita-Bündnis“ bis hin zu verschiedenen Gewerkschaften.

„Toll, dass alle diese unterschiedlichen Gruppierungen zusammen auf das gemeinsame Ziel einer freien und für alle zugänglichen Bildung hinarbeiten.“, freut sich Jakob Lohmann vom Bildungsstreik-Bus, mit dem die vielen verschiedenen Protestfeuer-Aktionen in ganz BaWü verknüpft worden waren. „Es wurden ausführliche gemeinsame Forderungen festgelegt, die vor allem selbstbestimmtes, gemeinsames Lernen und mehr Demokratie in allen Bildungseinrichtungen sowie eine Kritik von Verwertungslogik und Leistungsdruck enthalten.“

Während der Auftaktkundgebung wurden Kisten von den Protestierenden mit ihren persönlichen Bildungshürden beschrieben. „Über 90 Kartons, alle mit anderen Schwierigkeiten, so eindrucksvoll wurden die Bildungshürden bisher noch nie visualisiert.“, findet Amir Abdelaziz vom Stuttgarter Bildungsstreik. Nach einigen weiteren Reden zog die Demo um 17:00 Uhr los. Dabei schlossen sich viele der K21-Demonstrierenden der Bildungsstreik-Demo an. Dabei fiel die Jugendoffensive gegen S21 auf, die auch ihren Lautsprecherwagen mitbrachte.

Auf dem Rotebühlplatz wurden vor der CDU-Zentrale die vorher selbst gebastelten Bildungshürden zu einer großen Mauer aufgebaut. Diese Mauer wurde von den Studierenden, SchülerInnen und Auszubildenden unter großem Beifall lautstark eingerissen. „Bildungshürden haben in Baden-Württemberg System. Mit diesem System wollen wir endlich Schluss machen. Und darum reißen wir sie heute schon einmal symbolisch ein.“, resümiert Franziska Werner vom Bildungsstreik Stuttgart.

Auf dem Weg zur Abschlusskundgebung blockierte die Demonstration für 20 Minuten friedlich die sechsspurige Hauptstätter Str. Sie zog dann weiter über die Eberhardstr. zum Marktplatz. Hier wurde das Feuer des Protestes noch einmal in Form von 1000 Wunderkerzen entzündet. Darauf folgten die letzten Reden und ein musikalischer Ausklang von mehreren Rhythems of Resistance Samba-Gruppen aus ganz Baden-Württemberg.

*** Weitere Bilder von der Demo findet ihr hier … ***



Ludwigsburg brennt nicht nur, es rockt!

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Den ganzen Tag lang brannte heute in Ludwigsburg das Feuer des Bildungsprotestes. Erst an Schulen, dann auf einer Demo und zuletzt ging es auf dem Schlossplatz und an der PH noch kulturell zu.

Schon am frühen Vormittag fuhr der Tourbus an verschiedene Schulen, um dort die SchülerInnen zu informiern und auf die Aktion aufmerksam zu machen.

So richtig los ging es um 17:00h am Bahnhof. Dort fand die Auftaktkundgebung der von einem breiten Bündnis unterstützen Demo statt. In mehreren Beiträgen forderten RednerInnen längeres gemeinsames Lernen, eine inklusive Bildung, bessere Bedingungen für Azubis sowie mehr Mitsprache und ein kostenfreies Studium. Diese Forderungen stellten auch schon den Aufrufkonsens des Ludwigsburger Bündnisses da. Waren es trotz wiedrigen Wetters beim Auftakt schon über 150 TeilnehmerInnen so schwoll schwoll der Zug im Laufe der Demo sogar noch einmal auf knapp 250 an.

Den Abschluss bildete ein Konzert auf dem Schlossplatz. Dort wurde das Protestfeuer ein weiteres Mal entzündet, heute in einer Feuerschale. Danach spielte die Band „Schönen Tag noch“, die alle Anwesenden vor allem mit dem Song „Lubu brennt” (hier geht’s zum youtube-Video davon) begeisterte.

Zuletzt nahm ein Teil der Demo die Möglichkeit eines netten Ausklanges an der „Erziehbar“ bei der PH war. Leider wurde das dort entzündete und zum Grillen gedache Feuer von übereifrigen Hausmeistern vorzeitig gelöscht.

Trotzdem resümiert Hanna Birk on der Buscrew posetiv: „Es ist klasse, dass hier eine bunte Demonstration Eiseskälte und Schneefall trotzte. Mit der kreativen Demo-Gestaltung und der anschließenden Musik machen die Bildungsstreikenden hier nochmals deutlich, dass Bildung freie Entfaltung ermöglichen muss und nicht den Interessen von Wirtschaft und Politik unterworfen sein darf.“

Die letzte Aktion vor Stuttgart wird am 28.01. in Pforzheim stattfinden.

*** Weitere Bilder von der Aktion in Ludwigsburg gibt es hier. ***

Und hier noch ein Video mit allen Reden der Abschlusskundgebung und dem Live-Auftritt von “Schönen Tag noch” …


Protestfeuer trifft auf Götz Widmann und absurde Auflagen in Karlsruhe

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Heute, am 26.1.2011, brannte in Karlsruhe erneut das Feuer des Protests, mit dem sich in ganz BaWü viele Menschen gegen die derzeitigen Zustände im Bildungssystem wenden. Um 13 Uhr versammelten sich ca. 300 Aktivist/inn/en am Hauptbahnhof um für ein bedingungslos freies Bildungssystem einzutreten. Die feurigen Begrüßungsreden von Vertretern der GEW, der Schüler/innen Bildungsinitiative, des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren (ABS), sowie von der Bildungsstreik Protestfeuer-Buscrew bezogen Position für einen grundlegenden Wandel in Bildung und Gesellschaft. Im Anschluss zogen die Demonstrierenden aus einem breiten Spektrum vereint hinter dem großen Fronttransparent „BaWü brennt – Bildungsstreik 2011“ und untermalt von Musik und lautstarken Sprüchen an der Universität vorbei zum Rathaus. Dort näherte sich die Veranstaltung dem inoffiziellen Höhepunkt: dem Auftritt des Liedermachers Götz Widmann.
Anschließend klang die Demonstration bei einer Mahnwache vor dem Bundesverfassungsgericht mit Kerzen und Protestfeuer aus. Ein Urteil dieses Gerichtes hatte 2005 die bundesweite Einführung von Studiengebühren möglich gemacht.
Doch nicht nur für deren Abschaffung setzt sich der Bildungsstreik ein. Im Rahmen der Protestfeuer-Reihe setzen sich in ganz Baden Württemberg viele Menschen generell für freie Bildung vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung ein. Selbstbestimmtheit, Demokratie, Gebührenfreiheit und ausreichende öffentliche Finanzierung sollen in allen Bildungseinrichtungen verwirklicht werden.

In Karlsruhe sahen sich die Demonstrierenden massiven Einschränkungen durch absurde polizeiliche Auflagen ausgesetzt. Einschüchtern ließen sie sich dadurch aber nicht.

Die Repression, welche sich in Karlsruhe im Vorfeld, während und nach der Demonstration abspielten, passten wie die Faust auf´s Auge zur gestrigen Bildungsstreik-Protestfeueraktion in Tübingen. Diese hatte sich unter dem Motto „Für freie Bildung und gegen repressive Polizeigewalt“ gegen die zunehmende Repression gegen BildungsaktivistInnen und andere soziale Protestbewegungen weltweit gewandt. In den Auflagen der Polizei für die Genehmigung der Demonstration war unter anderem das Verwenden von Transparenten mit einer Länger von über 3 m und weitreichende politische Sprüche untersagt worden.

Am 29.01. erreicht die Protestfeuer-Tour mit der landesweiten Bildungsstreik Demonstration in Stuttgart ihren Höhepunkt. Ab 16 Uhr werden sich Bildungsstreik-Aktivist/inn/en aus ganz Baden-Württemberg in der Lautenschlagerstr. versammeln.


Kundgebung für freie Bildung sowie gegen Repression und Polizeigewalt in Tübingen

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Am heutigen Dienstag ist auch in Tübingen das Feuer des landesweiten Bildungsprotestes entflammt worden. Über 150 aktive Schüler_innen, Studierende, Auszubildende, Lehrer_innen und Eltern verfolgten die einführenden Reden des Bildungsstreikbündnis Tübingen sowie der GEW. Thematisch forderten diese den Abbau sämtlicher Bildungshürden von der Kita bis zum Tod. Einer der Hauptthemenpunkte des Abends waren die Bereiche Repression und Polizeigewalt. In hochwertigen Redebeiträgen wurde auf repressive Methoden von Staat und Polizei insbesondere in Bezug zur Bildungsstreikbewegung.

Im Anschluss an die Kundgebung gab es in der Tübinger Innenstadt eine Filmvorführung, bei welcher aktuelle Bildungsproteste aus allen Ländern der Erde gezeigt wurden.

Während und nach der Aktion konnten sich Interessierte mit Glühwein warm halten. Passant_innen wurden über die Kampagne „BaWü brennt!“ und die Forderungen des landesweiten Bildungsstreiks informiert. Viele zeigten sich interessiert und verfolgten Reden und Filmvorführung aufmerksam mit.

Im Anschluss folgte eine spontane Freiraumparty auf dem Holzmarkt…