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Das Feuer des Protests wurde in Freiburg entzündet

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Heute startete in Freiburg die Protestfeuer-Tour des Bildungsstreik BaWü. Eine bunte und lautstarke Demonstration fand ihren Höhepunkt in der Entzündung des Protestfeuers, das in Form einer Feuertonne in mindestens 11 Städte während der nächsten zwei Wochen gebracht wird. Überall in Baden-Württemberg werden Bildungsstreik-Aktionen darauf aufmerksam machen, dass Bildung in allen Bereichen selbstbestimmt, demokratisch und frei von Selektion sein muss. Der Höhepunkt des Bildungsstreik-Protestfeuers wird eine Großdemonstration am 29.01. in Stuttgart sein.

Mit einer bunten Demonstration startete heute in Freiburg der Bildungsstreik Baden-Württemberg. Mehr als 400 Schüler_innen, Studierende, Auszubildende, Gewerkschaftler_innen und andere Bildungsaktivist_innen setzten ein klares und lautstarkes Zeichen gegen die schwarz-gelbe Bildungspolitik. Neben Rednern des Bündnisses “Schule mit Zukunft” und der GEW war erstmals auch eine eigenständige SchülerInnengruppe mit dabei. Die Gruppe nennt sich “Schülerstreik Freiburg” und hat mit ihrer eigenständigen Mobilisierung dazu beigetragen, dass besonders viele Schüler_innen an der Aktion teilnahmen.
“Es muss endlich Schluss gemacht werden mit der schwarz-gelben Politik der Ausgrenzung und Bevormundung.”,  fordert David Koch Vorstand des u-asta der Uni Freiburg. Dem Bildungsstreik geht es aus seiner Sicht auch darum Alternativen in die Gesellschaft hineinzutragen: “Wir setzen uns für ein Bildungssystem ein, dass Selbstbestimmung, freien Bildungszugang und gemeinsames, solidarisches Lernen in den Mittelpunkt stellt.”
In Anschluss an die Demonstration nahmen einige Jugendliche die Lösung des Problems von fehlenden Freiräumen zu selbstbestimmter Entfaltung selbst in die Hand und besetzten das seit mehreren Jahren leerstehende Jugendzentrum “Z” in Freiburg.

Die Demonstration in Freiburg war der Auftakt einer landesweiten Kampagne. Das am Ende der Demo entzündete Protestfeuer des Bildungsstreik BaWü wird während der nächsten zwei Wochen durch das gesamte Bundesland gebracht werden. Bis zum 29.01. werden in ganz Baden-Württemberg in mindestens 11 Städten verschiedenste Protestfeuer-Aktionen stattfinden.

Egal ob Menschenkette in Weingarten, Reise nach Jerusalem um Bildungsabschlüsse in Mannheim, Schülerdemo in Sigmaringen, interkulturelle Freiraumparty in Ulm, frühmorgendliche Kundgebung am Pforzheimer Schulbusbahnhof oder großer Demonstration in Heidelberg und Ludwigsburg, das Feuer des Protestes wird mit dem Bildungsstreik durch ganz Baden-Württemberg getragen. Christian Breher aus der Gruppe von Menschen, die zwei Wochen lang mit dem Bildungsstreikbus bei allen Aktionen vor Ort dabei sein werden, meint hierzu: “Das Entscheidende ist, dass wir alle gemeinsam für Freie Bildung einstehen. Egal ob Schüler_innen, Auszubildende oder Studierende, egal ob auf dem Dorf oder in der Großstadt: Mit unserem Protestfeuer wollen wir dem Bildungswinter in Baden-Württemberg ein Ende setzen!”.
Die Protestfeuer-Tour des Bildungsstreiks Baden-Württemberg wird am 29.01. in einer landesweiten Großdemonstration in Stuttgart gipfeln. Diese startet um 16:00 Uhr in der Lautenschlagerstr.  am Hbf. Stuttgart.

*** Eine ausführliche Foto-Galerie zur Aktion in Freiburg gibt’s HIER. ***


Bereits 9 Protestfeuer-Aktionen in ganz BaWü vor dem 29.01. bestätigt

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Hin zur Bildungsstreik-Demo am 29.01. in Stuttgart wird es in ganz Baden-Württemberg an vielen verschiedenen Orten “Protestfeuer-Aktionen” geben.  Folgende Städte stehen dafür bereits fest. In sie wird ab dem 17.01. von Freiburg aus mit einem “Bildungsstreik-Bus” das Protestfeuer gebracht.

Bis zum 29.01. in Stuttgart lassen sich noch in vielen weiteren Orten Aktionen veranstalten.
Wenn euer Ort nicht bei den bisherigen Terminen dabei ist und ihr Lust habt, bei euch eine
Bildungsstreik-Aktion zu veranstalten, meldet euch unter protestfeuer@bildungsstreik-bawue.de


Aufruf zum Protestfeuer

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BaWü brennt: Seid dabei – Gemeinsam tragen wir das Feuer des Protests aus ganz BaWü nach Stuttgart!

Durch jahrelang andauernde und immer weiter um sich greifende Proteste gerät die schwarz-gelbe Vorherrschaft in Baden-Württemberg endlich ins wanken. Wir wollen die Chance der Landtagswahlen nutzen um ein für allemal deutlich zu machen, dass Bildung frei und demokratisch gestaltet sein muss und deswegen nicht zur Ware gemacht werden darf. In vielen aufeinanderfolgenden Demos und Aktionen in ganz Baden-Württemberg werden wir unsere Kräfte zusammenführen und schließlich am 29.01 in Stuttgart zur vollen Entfaltung bringen. Schüler_innen, Auszubildende, Eltern, Lehrer_innen und Studierende in jeder Stadt und jedem Dorf sind dazu aufgerufen sich dem gemeinsamen Protestzug anzuschließen. Von einer kleinen kreativen Aktion bis zur großen Demo, vom Clownsauftritt bis zur Blockade sind alle bildungspolitischen Protestinitiativen willkommen. Am 17.01. wird in Freiburg ganz im Südwesten ein Protestfeuer entzündet. Dieses werden wir als Symbol für den landesweiten Protest für freie Bildung von Stadt zu Stadt weitertragen. Jeden Tag soll so eine Protestaktion an einem Ort in BaWü stattfinden, bis das Protestfeuer am 29.01. zur Bildungsstreik Großdemonstration die Landeshauptstadt erreicht.

Mehr zur Aktion siehe Aktionen » Protestfeuer.


Bildungsstreik BaWü wieder am Start

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Am 30. Und 31. Oktober trafen sich Bildungsstreik-Gruppen aus ganz Baden-Württemberg in den Räumlichkeiten des U-Asta Freiburg um die Zukunft der Bildungsproteste im Land zu weiter zu planen. Mit etwa 30 SchülerInnen, Auszubildende und Studierende aus Stuttgart, Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Reutlingen, Tübingen und Sigmaringen wurde das weitere landesweite Vorgehen beraten. Unter den Teilnehmern waren auch VertreterInnen der Jusos, der Grünen Jugend und des SDS.

Beschlossen wurde unter anderem, – vor allem im Hinblick auf die Landtagswahl im kommenden März – dass ein Lauffeuer der Demonstrationen Anfang des Jahres durch verschiedene Städte und eine landesweite Großdemonstration in Stuttgart veranstaltet werden soll.

Alle Teilnehmer teilten die Einschätzung, dass der mögliche Regierungswechsel zwar Chancen für die Bildungspolitik berge, man sich aber nicht allein auf die Parteien verlassen könne. Auf diese müsse Druck von der Straße ausgehen, damit Forderungen wie die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems oder die Durchsetzung eines kostenfreien Studiums auch wirklich in Angriff genommen würden.

Mit diesen gemeinsamen Zielen wurde auch bereits ein weiteres Treffen am 3.-5.12. in Stuttgart geplant, um die zusammen entworfenen Planungen weiter zu vollenden und im Januar den Bildungsstreik landesweit auflodern zu lassen.